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Hacker nutzten (wieder einmal) Verge-Sicherheitslücken aus, um über 1,7 Millionen US-Dollar zu stehlen

Verge, bekannt als eine Kryptowährung, die Anonymität, Privatsphäre und Sicherheit verspricht, wurde wiedereinmal Opfer einer sogenannten 51% Hack.

Selber Hack, anderer Tag

Lediglich ein Tag nach der Bekanntgabe einer neuen Partnerschaft mit dem medizinischen Unternehmen DIOXYME, durch welche die Nutzer ihre Rechnungen mit Verge bezahlen können, verlor die Währung 35 Millionen Münzen, was etwa 1.7 Millionen Dollar entspricht.

Laut TNW wurde der kürzliche Angriff im April von einem Benutzer namens ‚Ocminer‘ auf Bitcointalk.org gemeldet. Der oder die Hacker nutzten die Schwachstellen in Verges Code aus, um die 1.7 Millionen Dollar in kurzer Zeit zu stehlen und eine große Anzahl von Blöcken abzubauen.

Tatsächlich nannte das Unternehmen den April-Angriff einen „kleinen Hash-Angriff“ auf Twitter, welcher auch „51% Attacke“ bezeichnet wird, die im Moment 22% von Verges Wert verlieren ließ. Dennoch wechselt Verge zwischen fünf völlig verschiedenen kryptografischen Plattformen für jeden neuen abgebauten Block.

In beiden Attacken fanden die Hacker Wege, um Zeitstempel zu verändern und dadurch die Schürf-Kapazität mit weniger Rechenleistung auszuführen.

Interessant ist, dass Verge als Reaktion auf die kürzliche Attacke eine Hard Fork ausgeführt hat, jedoch das Problem verantwortlich für diese Schwachstelle nicht behoben hat.

Seit dem ersten Angriff konzentrierte sich Verge darauf, einen Mehrheitsverkauf von Token im Wert von 2 Millionen US-Dollar zu erzielen, während es sich auf die Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrags mit Mindgeek, zu dem Brazzers und Pornhub gehören, hinbewegt. Eine Initiative wurde von Verge ins Leben gerufen, um den Online-Musikgiganten Spotify zu überzeugen, die datenschutzbasierte Kryptowährung zu integrieren.

Unglückliche Ereignisse für die anonyme Kryptowährung

Verge befindet sich seit März ein wenig in der Krise, als der Twitter Account des Projekts gehackt wurde und ein Betrüger auf dem offiziellen Account dann Nutzern versprach, dass er ihr Geld verdoppeln würde, wenn die Nutzer ihm Geld zuerst überweisen.

Dieser Betrug brachte dem Betrüger rund 7 Millionen Dollar ein. Weiterhin gibt es Gerüchte, dass die IP-Adressen der Nutzer des Netzwerks durch eine Schwachstelle ersichtlich sein könnten.

Laut coinmarketcap.com wurde XVG auf Bitfinex gelistet, dies schien jedoch den Preis der Währung nicht zu beeinflussen.

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