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Bitcoin- Geld der Zukunft oder digitales Nichts?

Immer wieder fragen sich Analysten, Investoren und Privatanleger nach dem Sinn und der Zukunft des Bitcoin. Die Meinungen gehen dabei weit auseinander. Von „Geld der Zukunft“ bis hin zu „Betrug“ oder “reine Spekulationsblase“ ist alles dabei. Seltenst wurde eine Geldanlage derart kontrovers diskutiert wie es bei Kryptowährungen, allen voran dem Bitcoin der Fall ist.

Spekulation und Betrug

Nicht nur Warren Buffett, auch viele andere, in erster Linie erfahrenere Investoren, sehen sich dem Kryptomarkt skeptisch gegenüber. Viele sehen im Bitcoin keine gute Anlage, da dieser keinen Realwert besitzt und keinerlei Cashflows generiert. Aus der Sicht vieler geht es lediglich darum jemanden zu finden, der für das „digitale Nichts“ mehr bezahlt. Eine offensichtliche Blase also.
Gegen den Bitcoin als Währungsmittel der Zukunft spricht auch, dass er im Einzelhandel aktuell nur seltenst akzeptiert wird. Außerdem ist es bei derartigen Schwankungen im Kryptomarkt schwierig für Unternehmen zu planen. Wenn ein Bitcoin heute 14.000€ wert ist, morgen jedoch nur noch 13.000€, würde innerhalb eines Tages ein hoher Verlust für Unternehmen oder private Haushalte entstehen. Diese Schwankungen könnten gar zur Insolvenz eines Unternehmens führen. Hinzu kommt, dass der Bitcoin aus der Sicht vieler Bürger nicht nur ein reines Spekulationsobjekt ist, sondern zudem ausschließlich von Kriminellen für schmutzige Geschäfte genutzt wird. Ein gutes Beispiel hierfür wäre der Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek, welcher sich mit etlichen Millionen in Bitcoin nach (vermutlich) Russland absetzte. Schwierig ist auch zu glauben, dass Staaten und Zentralbanken eine unkontrollierte Währung zulassen würden.

Bitcoin, das Geld von morgen

Dem Entgegenzusetzen ist allerdings, dass große Zahlungsdienstleister wie Paypal und Square aber auch Banken wie JP Morgan oder die Bank of America sich langsam an Krytpowährungen heranwagen und diese in ihr Portfolio eingliedern. Im Fall JP Morgan wird sogar eine eigene Kryptowährung auf den Markt gebracht.
Auch das Argument, Kryptowährungen würden zu großen Schwankungen für den täglichen Gebrauch unterliegen, kann teilweise ausgeräumt werden. Klar, der Bitcoin ist aktuell für eine Währung zu volatil, allerdings gibt es nun schon länger auch Krytowährungen, welche sich am Dollarpreis orientieren und somit die selbe Volatilität wie der Dollar haben.

Blick auf morgen

Es ist aktuell schwierig abzusehen, ob sich Kryptowährungen tatsächlich etablieren können oder ob Square und Paypal nur den Hype reiten. Nichtsdestotrotz ist durch die Kooperationen mit großen Banken und digitalen Zahlungsdienstleistern ein großer Schritt Richtung Mainstream gemacht worden.
Da der Bitcoin, wie bereits gesagt, nicht staatlich oder durch Zentralbanken kontrolliert wird, ist es jedoch unwahrscheinlich, dass EZB und FED eine Welt ohne „echte“ Währung zulassen würden. Wahrscheinlicher wäre ein digitaler Euro, für welchen sich sogar Finanzminister Olaf Scholz einsetzen würde, sagt er zumindest. Das Geld der Zukunft wird der Bitcoin wohl nicht werden, durch die fundamental guten News der letzten Wochen, wie beispielsweise der Kooperationen, wird der Bitcoin jedoch wahrscheinlich auch kein digitales Nichts werden. Vielleicht kann sich der Bitcoin in den nächsten Jahren als Nischenwährung etablieren.

 

Wenn dich Warren Buffett‘s Meinung zum Bitcoin und der möglichen Spekulationsblase interessiert, schau doch bei unserem Artikel https://cryptoticker.io/de/bitcoin-auf-crashkurs-ist-warren-buffetts-kritik-berechtigter-denn-je/ vorbei oder sieh dir unseren Premium Bereich für noch mehr Bitcoin Content an.

 

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