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Algorand Staking & Algorand Wallet

Algorand Wallets

Die Features des Algorand Wallets

Das Algorand Wallet hingegen stellt den Nutzern direkt eine sehr benutzerfreundliche App für das Smartphone zur Verfügung, die über einige sehr spannende Features verfügt. Hierüber kann eine vollständige Integration der Algorand Standard Assets vorgenommen werden und die App bietet den Nutzern eine erhöhte Sicherheit.

Wie von vielen anderen Apps aus dem finanziellen Bereich gewohnt, verfügt auch die App des Algorand Wallets über eine sehr übersichtliche Einsicht in das gesamte Konto. So können zum Beispiel die Wertbestände des Kontos direkt in die Währung des US Dollars umgerechnet werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass jegliche Transaktionen aus der Vergangenheit durch den Nutzer überblickt werden können.

Vor allem für die Entwickler, die sich mit dem Thema Algorand und vor allem mit dessen Wallet beschäftigen, bietet die Möglichkeit einer Entwickleransicht eine perfekte Umgebung zum Arbeiten und Weiterentwickeln. Die Entwickler können zwischen dem „Main Net“ und dem „Test Net“ wechseln, um somit zu prüfen, ob neue Assets oder aber auch Transaktionen wie geplant funktionieren.

Die Neuerungen des Algorand Wallets

Trotz der vielen bereits vorhandenen Features geht die Entwicklung des Algorand Wallets steig weiter und es kommen neue kreative und innovative Ideen hinzu, die die App und somit auch das Erlebnis der Nutzer verbessern sollen.

Als die drei entscheidendsten Neuerungen wurden vor allem drei große Bullet Points genannt. Zum einen verfügt die App nun über eine gute Übersicht über jegliche Benachrichtigungen aus der App. Das heißt, dass der Nutzer nun innerhalb von wenigen Sekunden einen Überblick über alle vergangenen Transaktionen bekommt. Außerdem wurde die Sicherheit, die bereits in der Vergangenheit einen hohen Stellenwert genoss und von Algorand bestmöglich zur Verfügung gestellt wurde, weiter erhöht, um die Nutzer und die Wertgegenstände im Konto noch besser zu schützen. Hierfür wurde seitens Algorand die Anzahl der Versuche bei Eingabe der PIN im Sperrbildschirm begrenzt. Das heißt aber auch, dass der Nutzer sich immer sicher sein sollte, wenn er seinen PIN eingibt. Sollte er ihn einmal selbst vergessen und die Eingabeversuche überschreiten, sperrt er somit womöglich seinen eigenen Zugriff.

Eine weitere sehr beliebte Funktion, die inzwischen eingeführt wurde, ist die Möglichkeit, dass man nun sortieren, filtern und auch exportieren kann. Auf diesem Weg können sämtliche Transaktionen aus der Vergangenheit schnell und vor allem einfach in eine Datei des Formates „CSV“ exportiert werden. Somit hat der Nutzer einen guten Überblick über alle seine Transaktionen.

Das Rekeying

Neben den drei ausführlich beschriebenen Bullet Points, die immer wieder wichtig und hervorzuheben sind bei dem Update, gibt es allerdings auch eine weitere wichtige Neuerung. Diese wird von vielen Nutzern sehr geschätzt und nennt sich „Rekeying“.

Das so genannte Rekeying ermöglicht es im Allgemeinen, dass der Private Spending Schlüssel oder aber auch der Passphrase ohne eine Änderung der öffentlichen Adresse verändert werden können. Dieses Feature sieht auf den ersten Blick nicht sonderlich vielversprechend aus, fördert aber dennoch sehr stark die Flexibilität der Nutzer und senkt zugleich deren Verwaltungsaufwand. Diese Verbesserung macht sich vor allem bei der Unterzeichnung von Transaktionen, aber auch etwa bei der Verwaltung der Konten bei Algorand sehr schnell bemerkbar. Für den Kunden ist es somit deutlich entspannter.

Einerseits können die Nutzer ein neues so genanntes Ledger Gerät zu ihrem bereits bestehenden Konto hinzufügen. Dies setzt voraus, dass der Nutzer das Konto bereits per lokal gespeicherten Passphrase sichert. Dies kann allerdings geändert werden, indem die Sicherung durch ein so genanntes Ledger Nano X Gerät abgewickelt wird. Hierdurch wird die Zeichnungsbefugnis auf das neue Gerät überschrieben und der veraltete Passphrase braucht nicht länger verwendet werden.

Zudem besteht auch die Möglichkeit eines Austausches des Ledger Gerätes, indem ein neueres Gerät gekauft wird. Der Grund hierfür ist, dass das alte Gerät keine Transaktionen unterzeichnen kann.

Für die Nutzer entsteht außerdem der Vorteil, dass sie jedes ihrer einzelnen Algorand Konten über das gleiche Ledger Nano X Gerät steuern können und somit lediglich eine Ausführung des Gerätes benötigen, um es optimal anwenden zu können.

Algorand Staking

Grundprinzip vom Staking

Das Grundprinzip hinter dem Staking Prozess ist recht einfach zu verstehen. Statt des bekannten „Proof of Work“ Prozesses, der beim Bitcoin angewandt wird und durch den ein so genanntes Mining stattfindet, wird hier der Anleger dafür belohnt, dass er den Coin in seiner Wallet behält. Dafür müssen allerdings gewisse Vorgaben erfüllt werden, um für das Halten in seiner Wallet belohnt zu werden. Letztlich wird das Mining und auch die notwendige Software durch das Coin Staking ersetzt. Allerdings gilt die Vermutung, dass es deutlich wahrscheinlicher ist an dem Prozess des Stakings teilzunehmen und entsprechend belohnt zu werden, je mehr Geld sich in der eigenen Wallet befindet.

Es gibt beispielsweise die Möglichkeit einem Staking Pool beizutreten. Der Staking Pool ist vorteilhaft, da hier unterschiedliche Coin Besitzer gemeinsam das Staking vorantreiben und mit einem höheren Wallet Wert teilnehmen, wodurch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie belohnt werden. Um den Mindesteinsatz also zu erreichen, sind die Staking Pools sehr sinnvoll, obwohl häufig eine Gebühr an die Inhaber gezahlt werden muss.

Die Belohnung beim Staking

Die Belohnung wird in Form von weiteren ALGO Coins an den Anleger vergeben. Pro Block beträgt diese Belohnung 36,3 ALGO Coins. Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass man natürlich einen Block in der Blockchain nicht alleine erzeugt, sondern lediglich an dem Prozess mit seinem eigenen Wert im Wallet teilnimmt. Das heißt, dass man auch nur Anteile der gesamten Belohnung erhält. Wie viel dies im Einzelfall letztlich ist, ist natürlich abhängig von der Menge an ALGO Coins, die man besitzt.

Um tatsächlich einen Block alleine zu produzieren, müsste man reinrechnerisch 25.000 ALGOs besitzen, was aktuell ungefähr einem Wert von 6.100 Euro entsprechen würde.

Der Vergleich zu anderen Kryptowährungen

Im Vergleich zu anderen Kryptowährungen kann man feststellen, dass das Staking in dieser Form tatsächlich noch nicht sehr verbreitet ist. Beim Bitcoin beispielsweise wird das bereits erwähnte „Proof of Work“ Modell genutzt. Ein weiterer bekannter Anbieter in diesem Segment ist Ethereum, die wiederum das „Proof of Stake“ Modell nutzen. Bei beiden Modellen kann man sich durch entsprechende Hardware oder aber auch Software an der Erstellung neuer Blöcke in der Blockchain beteiligen, allerdings ist vor allem die Hardware mit einer hohen Investition und einem starken Stromverbrauch verbunden. Aus diesem Grund könnte das Staking vor allem für kleinere Investoren eine sehr interessante Alternative darstellen und somit die Anbieter, die diese Möglichkeit bieten, wie beispielsweise Tezos, Cosmos oder auch Algorand, deutlich attraktiver machen.

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